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DAS LUMPENPACK setzt an und nimmt die „alles verleugnende Lebensfreude“ ins Visier, denn schließlich kann Krise ja auch geil sein, haben sie gehört. Mit „Holy Shit“ kommt das Loblied auf die letzten drei Jahre.

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Songs von Echt

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Ich kann das alles nicht mehr

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Kann es sein, dass du dumm bist?

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Danke, liebe Leber

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Gisela

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Liebe Grüße

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Einfache Gefühle

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Warm in Altenheim

MUSIK

Info

Manche Sachen muss man einfach mal beim Namen nennen, auch wenn es weh tut oder sich andere wohlmöglich ärgern. Also, die beste, pfiffigste und leidenschaftlichste Rockband der Republik ist DAS LUMPENPACK, Punkt.  

Attestiert von mehr als 500.000 Spotify-Hörern, 300.000 Followern ihrer Social-Media-Kanäle, unzähligen Konzertbesuchern und jeder Menge Lumpenclub-Fans. Und mit dem „neuen Rest der Band“ haben Jonas Frömming und Max Kennel noch gehörig eins draufgelegt.  

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Als Duo hieß es: „Wir sind zwei / was man unschwer erkennt / Allein zu nix nütze / zu zweit eine Band“. Und jetzt gibt’s die Zweierband eben in der Fünferbesetzung mit Lola Schrode am Bass, Alexandra Eckert am Schlagzeug und Jason Bartsch an der Gitarre heißt es nun: „Wir sind fünf, was man nicht überhört, die Instrumente gestimmt, die Nachbarn gestört.“ 

Ja, aus ist es mit dem Herrenclub und die Damen haben ein markantes Wörtchen auf der musikalischen Frontseite mitzureden. Und das nicht wie in den meisten anderen Bands als Sängerinnen oder Irgendwie-Dekoration, sondern als gestandene Musikerinnen die beim Punk punkten. Denn genau das haben sie bei Kaffee & Kuchen alle beschlossen, wieder mehr Punk zu machen. Ok, das mit dem provozierenden Aussehen kriegen sie nicht so hin aber dafür lassen sie sich textlich nicht lumpen und präsentieren ihre Songs witzig und wunderbar nonkonformistisch.  

Nicht nur die Bandgröße hat sich verändert, sondern auch das Alter wächst und damit die Themen, die sie sich vornehmen: „Wir sind schon immer gern Menschen auf die Nerven gegangen, von denen wir geglaubt haben, sie hätten es verdient. Das war manchmal völlig richtig, manches Mal korrigiert uns die Zeit. Devise muss bleiben: Stellung beziehen, Haltung bewahren, ungemütlich bleiben“.  

Und (örtliche) Position beziehen sie, auch wenn sie Texte schreiben, denn dafür fahren sie immer in traurige Ferienregionen: „Wir haben für das kommende Album unter anderem in der Rhön geschrieben. Auf der Wasserkuppe. Eigentlich sehr schön, wir mussten uns aber eine Doppelhaushälfte mit einer Après-Ski-Gruppe teilen, die schon vorab Entschuldigungen für etwaige Lautstärke aussprachen. Wir haben freundlich genickt und den Gitarrenverstärker aus dem Auto geladen“. 

 Ja, DAS LUMPENPACK hat seine ganz eigene Herangehensweise an die Dinge und das macht sie eigentlich unvergleichlich, eigentlich. Doch Vergleiche zu Bands wie Madsen oder Die Ärzte tauchen immer wieder auf. „Vergleiche sind wichtig für Menschen. Vergleiche sparen Gehirnkapazität. Allerdings muss man für unsere Musik tendenziell schon ein bisschen Platz auf der mentalen Platte frei räumen & ich bin mir unsicher, ob Vergleiche den Job machen. Wir lieben Madsen, wir lieben Die Ärzte. Wir hoffen irgendjemand liebt auch uns“. 

Das tun viele, vor allem wenn sie mit feinem Humor piesacken, auch mal frech aber nie unfair werden. Und dann ist da noch die Live-Liebe, denn die Songs von DAS LUMPENPACK gehören auf die Bühne, auf die ganz große Bühne versteht sich. Ein Konzert der Fünf ist nämlich ein echtes Happening. Besonders wenn Jonas, der Multiinstrumentalist, alle Instrumente richtig hält, die schlaksige Unbeholfenheit von der Bühne mit Wucht ins Publikum schwappt und wohlmöglich auch noch der 16 Millionenfach geklickte Hit „GUACAMOLE“ auf der Setlist steht, ist es ein Ereignis für menschliche Bewegungsapparate und Humorzentren.  

Aber jetzt kommt es noch besser, denn am 25.08.2023 tummeln sich die neuen, hellwach reflektierten DAS LUMPENPACK Songs auf dem sechsten Longplayer „WACH“ und da werden die rot geäderten Pupillen und die schweren Lider staunen.  

Denn nachdem sie TikTok zu Ende geschaut und Twitter durch gescrollt haben sind sie mit der Erkenntnis aufgewacht, sie kommen nicht mehr mit, sie kommen nicht mehr klar und dem Fazit: „ICH KANN DAS ALLES NICHT MEHR“. Aber wenn sie was können, dann mit Rumms und schön Laut einen Song darüber machen. Inspiration durch Jonas Faible für Trash-TV und einen durchaus dezidierten Blick auf digitale Absonderlichkeiten inklusive. 

Doch nicht nur die digitale, sondern auch die alltägliche Welt sorgt für jede Menge Wirbel und Radau. Da kommt die Ode an die Zeit nach dem Lärm in „DIE NACHT“ gerade recht. „Eine Liebeserklärung an den Moment in dem man der eigenen Müdigkeit trotzt, für die Zeit mit sich. Für die Klarheit der Nachtluft in hektischen Lungen, das gedämpfte Licht in sich weitenden Pupillen. Nachts hab` ich den ganzen Scheiß für mich.“ 

In „SONGS VON ECHT“ schweift der Blick nicht nur in den Pop Ende der 1990er sondern sie erweitern ihren bisherigen Kosmos um den Themenkomplex „Liebe“, der bisher weitgehend ausgespart wurde. Mit Riffdurchdrungenen Gitarrenwänden hämmern die Erkenntnisse in Zuhörerköpfe, das allein Nostalgie keine Beziehung auf Dauer zusammenhalten kann: „ECHT waren für uns eine der greifbarsten popkulturellen Referenzen, im deutschsprachigen Pop. Und der neue Song vereint ganz wunderbar die Möglichkeit ECHT ironisch und unironisch gleichzeitig zu mögen.“ 

Durchaus ironisch fragen sie „KANN ES SEIN, DASS DU DUMM BIST?“ und alle fragen mit. Dabei beben die Saiten, die Drums erzittern und der Refrain ohrwurmt sich sofort in den Gehörgang. Vor allem kann er jederzeit bei „passender“ Gelegenheit und Zielperson zum Besten gegeben werden. Ob der Song zur gesellschaftlichen Ordnung beitragen wird, ist ungewiss aber irgendwie passt er in diese Zeit und zu gewissen Menschen. 

Apropos Menschen, die haben sich doch irgendwie in den letzten drei Jahren merkwürdig verändert. Mit „HOLY SHIT“ wird das Mindset mal kurz zu dieser Zeit befragt, zur „alles verleugnenden Lebensfreude“. Ein Loblied auf diese einengenden Jahre: „Wir haben es von Anfang an durchgezogen; Sprachen gelernt, keinen Trend ausgelassen. Völliges Verneinen von allem, was tatsächlich passiert ist. Pandemie kann so geil sein, wenn man Empathie und Altruismus beiseitelassen kann“ 

Aber beiseite wird bei DAS LUMPENPACK so gar nichts gelassen und schon gar nicht auf „WACH“: „Das allsehende Auge ist müde aber findet keine Ruhe. Die nächste große Verschwörung ist schon vorbereitet und wartet auf AnhängerInnen. Es wird geflüstert & gemutmaßt. Hinter vorgehaltener Hand & heruntergelassenen Rollos. Der Markt floriert, der Überblick schwindet. Und dort, wo du nicht mehr weißt, was man noch glauben soll – Glaub doch einfach an uns. DAS LUMPENPACK. Einfach (ein Kult) und „WACH“, als das Album zum Kult.“ 

 

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